Was ist juralib.de?

juralib.de ist eine Seite nach dem "hivemind" - Prinzip, das durch Wikipedia bekannt ist. Jeder, der sich kostenlos registiert, kann bestehende Mindmaps für alle User sichtbar ändern und neue Mindmaps einfügen. Ziel ist es, den gesamten deutschen Jura-Examensstoff online und in hoher Qualität darzustellen.


Warum mit Mindmaps lernen?

Viele Jurastudenten lernen mit Karteikarten, oder Mitschriften aus der Vorlesung. Nimm dir mal einen halben Tag Zeit und informiere dich in der Bibliothek oder dem Buchladen deines Vertrauens über Lerntechnik. Wir lernen immerhin 4-5 Jahre lang eine anfangs kaum übersehbare Menge an Wissen auswendig. Also sollte diese Zeit effektiv eingesetzt werden. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass im Vergleich zu traditionellen Lerntechniken (s.o.) der Einsatz von Mindmaps die erinnerte Informationsmenge im Schnitt um etwa 10% steigert.


Das bietet dir juralib.de:

Füge Mindmaps zu deinem Lernplan hinzu und werde automatisch nach einem Tag, einer Woche und einem Monat an's Wiederholen erinnert.

Erstelle private Mindmaps und teile sie mit deinen Freunden. Bei juralib.de gibt es den Mindmap - Editor kostenlos und einfach zu bedienen direkt im Browser. Durch tägliche Backups sind deine Daten bei uns absolut sicher.

Für besonders hartnäckige Probleme kannst du auf der Seite eigene Quizzkarten erstellen und dich so selber beim wiederholten Durchgehen kontrollieren.

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Schadensersatz
§ 280 ff.
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Schadensersatz § 280 ff.

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1900
  • Schadensersatz § 280 ff. BGB

    • Schema: Prüfung

      1. Schuldverhältnis

      2. Pflichtverletzung

      3. Vertretenmüssen

        • gesetzl. Vermutung nach § 280 I S.2 BGB

      4. + evtl. weitere Vrss.

    • Abgrenzung: Schadenskategorien

        • Mangelschaden

        • Zusätzliche Vrss.: Frist od. Erheblichkeit

        • Abgrenzung zum Schadensersatz neben der Leistung

          • zeitliche Abgrenzung, h.M. SE statt der Leistung, wenn Schaden durch endgültiges Ausbleiben der Leistung verursacht
            • Hypothetische Nacherfüllung (spätestmögl. Zeitpunkt = jur. Sekunde vor dem Rücktritt) hätte Schaden entfallen lassen -> § 281 BGB
            • z.B.: K kauft Büromöbel bei V, der liefert nicht, und kann sich auch nicht entlasten, § 280 I S.2 BGB
              1. K setzt Frist, tritt zurück (jetzt dauerthafte Nichterbringbarkeit des Erfolgs), tätigt Deckungskauf (Schaden)
                • K setzt Frist und tätigt nach deren Ablauf Deckungskauf
                  • K setzt Frist und tätigt vor deren Ablauf Deckungskauf
                    • kein Anspruch, Vorrang der Nacherfüllung!
                • con.: unnötig komplizierte Ergebnisse, wenn Schaden teilweise durch hyptoth. Leistung noch entfallen wäre und teilweise nicht (§ 286 BGB + § 281 BGB !)
                  • entgangener Weiterveräußerungsgewinn (K → Dritten) = wäre nicht entfallen
                  • Wertdifferenz, bei Unterwertverkauf V → K = wäre entfallen
              2. je nach Sinnhaftigkeit der Nachfristsetzung (a.A.) Nachfristsetzung sinnvoll, dann → § 281 BGB , mit Ausnahme von § 275 BGB , § 283 BGB
              3. Wortlaut, schadenstypologische Abgrenzung Schadensersatz und Nacherfüllung nebeneinander denkbar, dann (+)
          • Schadensersatz neben der Leistung (§ 280 I BGB )

            • Mangelfolgeschaden

              • , h.M.: nach § 280 I BGB
                • Arg.: Systematik: § 286 BGB in § 437 III BGB nicht erwähnt
                • Arg.: Trojanisches Pferd: Mangel ist schwerer zu erkennen als Nichtlieferung, daher wird Käufer erst später mahnen
                • Arg.: Korrektur auch über Mitverschulden möglich
              • a.A.: § 286 BGB , Verzug erforderlich
                • Arg.: Mahnung = Warnung an den Schuldner, dass hoher Schaden
                • Arg.: sonst steht V bei Nichtleistung besser als bei Schlechtleistung
            • Mangelfolgeschaden

            • Zusätliche Vrss.: Mahnung

            • Unterfall des Schadens neben der Leistung

              • Abgr.: bei nachgeholter Erüllung würde Schaden weiterbestehen
      1. BGH, Urteil vom 19.06.2009, NJW 2009, 2674


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