StPO Schema
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  • StPO

    • Maximen im

      Strafprozess

      1. Offizialprinzip

        § 152 I StPO , 160, 163

      2. Legalitätsprinzip

        §§ 152 II StPO

        • Die StA ist zum Einschreiten verpflichtet, §§ 152 II,160, 170 I StPO

          • sonst: §§ 258a, 339, 344 StGB

          • 36 II BeamtG: bei Weisung Meldung an Vorgesetzten

        • Opportunitätsgrundsatz, §§ 153 ff. StPO und Privatklageweg §§ 376 ff. StPO

          • (P) Bindung an höchstrichterliche Rechtsprechung
            • Anklageerhebung gebunden, StA kann in HV auf Freispruch plädieren
            • arg: Rechtsfortbildung nur durch Judikative(GewaltenteilungundVerhindern von Rechtszersplitterung)
        • OWI Verfahren

      3. Instruktionsprinzip

        §§ 244 II StPO , 261, 155 II, § 238 I StPO

        • Wahrheitserforschung obliegt dem Gericht

        • = Aufklärungsgrundsatz,  §§ 160, 163, 244 II StPO 

        • auch Geständnisse des Angeklagten müssen

          stets auf Glaubhaftigkeit überprüft werden

      4. Öffentlichkeitsgrundsatz,

        § 169 S. 1 GVG

        • Ort der HV für jedermann ohne besondere Schwierigkeiten feststellbar und Zutritt im Rahmen der tatsächlichen Gegebenheiten

        • Grenze: geordneter Verfahrensablauf nicht mehr möglich

          • Öffentlichkeit nur im Rahmen der Kapazitäten
        • (P) Unzulässige Erweiterung der Öffentlichkeit iSe 'Massenöffentlichkeit'

          • e.A::Unzulässig wegen Verstoß gegen Art. 1 I GG iVm Art. 2 I GG(APR) sowie gegen Sinn und Zweck des § 169 S.2 GVG
            • arg: Angeklagter wird zum Schauobjekt degradiert
            • arg: Druck auf Richter
          • h.M.: kein Verstoß gegen o.g. Normen
            • § 169 S.1 GVG regelt nur Beschränkung der Öffentlichkeit
            • § 169 S.2 GVG nur bei 'Aufnahmen' anwendbar, keine Aussage über Öffentlichkeitserweiterung
            • Unzulässigkeit der Erweiterung nur ausnahmsweise bei massivem Eigriff in Persönlichkeitsrecht des Angeklagten, der einer medialen Verbreitung(§ 169 S.2 GVG) gleichkommt
        • bei rw. Einschränkung § 338 StPO Nr. 6 absoluter Revisionsgrund

          • bei Erweiterung § 337 StPO relativer Revisionsgrund(str.)
      5. Unmittelbarkeitsgrundsatz

        §§ 244 II StPO , 261, 264, 250,

      6. Rechtsstaatsprinzip

        • fair-trial-Grundsatz, Art. 1, 20 III GG, Art. 6 I, II EMRK

        • Anspruch auf den gesetzlichen

          Richter, Art. 101 I S. 2 GG

          1. Es darf nur Gericht, nicht Verwaltungsbehörde urteilen

          2. Vorausbestimmung des Richters

          3. Überparteilichkeit und Unabhängigkeit des Richters

        • Anspruch auf

          rechtliches Gehör

          Art. 103 I GG

          • Der Einzelne soll nicht nur Objekt der richterlichen Entscheidung sein, sondern vor einer Entscheidung, die

            seine Rechte betrifft, zu Wort kommen, um als Subjekt Einfluss auf das Verfahren und sein Ergebnis zu nehmen

          • darin enthalten: Grundsatz der

            Aktenwahrheit und Vollständigkeit

            • Schriftstücke, Ton- und Bildaufnahmen, aus denen sich verfahrensrelevante

              Umstände ergeben können, dürfen den Akten nicht ferngehalten werden

        • ne bis in idem

          Art. 103 III GG

      7. Beschleunigungsgrundsatz,

        Art. 20 III GG, §§ 228, 229 StPO

        • Verstoß bei Verfahrensdauer von 6 - 9 Jahren

      8. freie richterliche Beweis-

        würdigung, § 261 StPO

    • Verfahrensablauf

      1. Rechtsmittelverfahren

      2. Vollstreckungesetzliche Schuldverhältnisseerfahren, §§ 449 ff. StPO

        • Rechtspfleger

      3. Strafvollzugesetzliche Schuldverhältnisseerfahren nach dem StVollzG - nicht Prüfungsstoff

    • sonstige Verfahren

    • Rechtsbehelfe

      • Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, §§ 44 ff. StPO

      • Beschwerde, §§ 304-311a StPO

        • gegen Beschlüsse

      • Berufung, § 312 ff. StPO

        • gegen Urteile des AG

        • §§ 325,329 als Ausnahme zu §§ 250, 230 StPO(Verlesbarkeit von Urkunden, Anwesenheit des Angekl.)

        • gegen (Berufungs-)Urteile des LG und Urteile des OLG in 1. Instanz

        • Sprungrevision, § 335 StPO

        • reine Rechtsinstanz

      • Wiederaufnahme des Verfahrens, §§ 359-373a StPO

    • Beteiligte

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